Jugendmigrationsdienst

Aktionstag 2020

Der JMD mit vielen Herausforderungen informiert MdB Andreas Schwarz per Video


Seinen jährlichen Aktionstag hat der JMD Oberfranken-West dazu genutzt, die Bundestagsabgeordneten über seine Arbeit zu informieren und die Forderungen für 2021 heranzutragen. Die Beratung erfolgt auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Aktuell steigt der Beratungsbedarf wieder. Neue digitale Beratungsmethoden sind notwendig und müssen finanziert werden. Dazu hat das Team ein Video sowie - im Landkreis Lichtenfels - einen Bericht erstellt. Das Video erhielt der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz in seinem Wahlkreisbüro in Bamberg. Auch MdB Frau Emmi Zeulner sowie der Landrat und die Bürgermeister im Landkreis Lichtenfels wurden schriftlich über das Beratungsangebot informiert.   In einem Pressegespräch erläuterte die Leiterin, Frau Hanne Hetzel, die Anliegen, mit denen junge Menschen die Beratungsstellen an den Standorten Bamberg, Coburg, Forchheim, Kronach und Lichtenfels aufsuchen. Da geht es um Hilfe bei der Wohnungssuche, um Ausbildung und Schule sowie die Suche nach einer Arbeitsstelle. Es geht um Familiengründung und Schwangerschaft, auch um finanzielle Sorgen und die Angst vor Abschiebung. Briefe von Behörden müssen erklärt werden. „Wir beraten bei allem, was die schulische, die berufliche und soziale Integration junger Menschen betrifft“, sagt Frau Julia Mari. Dabei gehört Übersetzungsarbeit behördlicher Schreiben zum Beratungsalltag. „Leichte Sprache ist unser tägliches Brot“, sagen die Mitarbeiter/-innen des JMD. Im Video erklären junge Menschen, welche Art von Hilfe sie durch den JMD erhalten. Aktuell sehen die JMD, dass auch wieder mehr EU-Bürger*innen in die Beratung kommen. Der JMD fordert, eine flächendeckende Beratungsstruktur sowie die Aufstockung der Mittel für 2021.

 

Text und Foto: C. Dillig




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