INSEL Sozialpsychiatrischer Dienst

Beratung in neuen Räumen

Sozialpsychiatrischer Dienst Forchheim ist umgezogen


Hell und freundlich präsentieren sich die neuen Räume der Forchheimer Beratungsstelle für Menschen mit seelischen Problemen. Seit Anfang des Jahres befindet sich der sozialpsychiatrische Dienst in der Dreikirchenstraße 23. Ein Aufzug ermöglicht auch bewegungseingeschränkten Personen ins Obergeschoss zu gelangen. Auf dem gleichen Flur ist auch die Suchtberatung angesiedelt.

Durch die Nähe zum Bahnhof und zum Paradeplatz ist die Beratungsstelle gut erreichbar, freut sich die Leiterin des Dienstes, Irmgard Pees. Zusammen mit fünf Mitarbeiterinnen steht sie für Gespräche zur Verfügung. Hier erhalten alle Hilfe, die eine psychische Erkrankung haben, auch nach stationären Aufenthalten. Hier gibt es Unterstützung in Krisenfällen. Auch Angehörige können sich Rat holen. Eine Fachkraft hilft speziell älteren Menschen in ihren spezifischen Problemsituationen.

Ob es sich um Ängste, Depressionen oder Psychosen, oder auch ein Burn Out handelt – es ist gut zu wissen, dass es Gesprächspartner gibt, die helfen können. Da psychische Störungen oder Krisen Menschen in jedem Lebensalter treffen können, bieten die Mitarbeiter neben der Einzelberatung spezielle Gesprächsgruppen an. Eine nennt sich zum Beispiel „Trüb muss nicht immer trüb sein“. Denn nicht nur tristes Wetter kann aufs Gemüt schlagen, sondern auch ein ständiges Sich-gefordert-fühlen. „Einfach sein – nicht müssen“ – zu diesen Gedanken dürfen sich die Gesprächsteilnehmer Informationen und Austausch mit anderen erwarten.

Auch Mütter haben oft Schwierigkeiten, den vielfältigen Anforderungen in ihrem Alltag zu genügen. „Kraft tanken, sich stärken und neue Impulse für den Alltag sammeln“ – das wird Müttern aller Lebensphasen angeboten. Sie sollen sich eine Auszeit von den Belastungen und Herausforderungen des Familienalltags nehmen dürfen. Es wird nach Absprache auch eine Kinderbetreuung angeboten.

Für ältere Menschen ist die Gruppe „Spätlese“ gedacht. Einmal im Monat ist Zeit zum Erzählen, aber auch um über Gefühle zu sprechen, sie wahrzunehmen und sich so geistig und körperlich wieder zu aktivieren.

Alle Gesprächsgruppen finden in den Räumen der INSEL-Begegnungsstätte, Bamberger Straße 21, statt. Anmeldung zu den Gruppen ist erwünscht unter Tel. 09191/7362960 oder 09191/6252155. Auch unter der Email-Adresse sind Rückfragen und Anmeldung möglich.

 

C. Dillig


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