Frauenhaus

Weihnachtsgeschenke für Frauenhaus, HPT und Mutter-Kind-Haus

Aktion der Hochschulgemeinden mit großer Resonanz

 

Auch im gerade vergangenen Jahr waren wieder Einrichtungen des SkF Nutznießer der Geschenkebaum-Aktion der Bamberger Hochschulgemeinden. Im  Frauenhaus, in der   Heilpädagogischen Tagesstätte und im Mutter-Kind-Haus Sprungbrett konnten zu Weihnachten wieder ganz viele Päckchen verteilt werden.

Bei der Übergabe an die Leiterin des Frauenhauses, Ursula Weidig, und an Jonas Ochs von der Lebenshilfe zeigte sich der evangelische Studentenpfarrer Thomas Braun - er ist noch nicht lange in Bamberg –von der großen Resonanz auf die Aktion überwältigt. Der katholische Hochschulseelsorger Dr. Alfons Motschenbacher berichtete von großem Engagement. So hatte zum Beispiel eine Schülerin Weihnachtswichtel genäht, sie dann verkauft und den Erlös in Geschenke vom Baum investiert. Dagmar Schulze von der Evangelischen Hochschulgemeinde, die die Organisation des Projekts weitgehend in den Händen hielt, erinnerte an ein Brautpaar, dessen Gäste statt Geld für ein Hochzeitsgeschenk auszugeben, Päckchen für die Wunschbaumaktion packten.

Geschenkt wird das, was die Bewohner der insgesamt zehn Einrichtungen gut gebrauchen können, denn alle sollen gleichberechtigt behandelt werden. Natürlich gibt es Schwerpunkte. So wusste Ursula Weidig, dass man sich im Frauenhaus über Drogerieartikel, über Fahrkarten für den Stadtbus, Eintrittskarten fürs Schwimmbad oder auch über
Trinkflaschen für die Kinder oder ein Bilderbuch freut. Ein Geschenk zu erhalten bedeute für die Bewohner „Anerkennung auf Augenhöhe“ sagte Ochs Es vermittle besonders an Weihnachten das Gefühl, zur Gesellschaft dazuzugehören.

Zum 13. Mal hatten Hochschulangehörige und Bamberger die Gelegenheit, Kärtchen mit Geschenkvorschlägen von den Bäumen vor und in den Hochschulgebäuden zu holen. Zusätzlich hatte es die Möglichkeit gegeben für ein internationales Projekt zu spenden, nämlich für das „Caritas Baby Hospital Bethlehem“ im Westjordanland.


Text und Foto: C. Dillig


 




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