Frauenhaus

Frauenhaus ist umgezogen


Auszubildende der Firma Bosch packten ordentlich mit an

Umzug des Frauenhauses – das war für die Mitarbeiterinnen eine Herausforderung, aber auch für die sechs Bewohnerinnen mit ihren sieben Kindern. Glücklich durfte sich das Frauenhausteam schätzen, dass dabei eine Gruppe von fleißigen „Heinzelmännchen“ Hilfe leistete: Neun Auszubildende der Firma Bosch in Bamberg halfen, wo sie konnten. Und da gab es viel zu tun. Zusammen mit den Ehrenamtlichen sei alles gut gegangen – „ein tolles Team“ bilanzierte Frauenhausleiterin Ursula Weidig zum Abschluss.

Ein schönes Geschenk sei der Einsatz der jungen Leute gewesen, die im Rahmen ihrer „Sozialen Woche“ mit anpackten, freute sich Weidig. „Sie sind uns trotz Verzögerung treu geblieben“. Die jungen Leute bauten Möbel mit ab und am neuen Standort wieder auf; trugen Kisten und transportierten Kinderspielzeug, hängten Bilder und Spiegel ab und wieder auf und entrümpelten das zur Generalsanierung anstehende alte Haus. Auch musste manches neu gekauft werden. Für das Spielzimmer wurde ein Zelt hergestellt und aufgebaut. Viele Tage lang war das Bosch-Team aus Bamberg im Einsatz.

Die bisherige Bleibe, die im Besitz der Erzdiözese ist, wird nun etwa ein Jahr lang von Grund auf saniert. Dabei soll die Wohnsituation der Frauen verbessert werden, indem drei Wohngruppen eingerichtet werden. Küchen und Gemeinschaftsräume müssen zum Wiedereinzug in einem Jahr wieder neu ausgestattet werden. Auch der Kinderbereich muss nach Jahren intensiver Nutzung dringend erneuert werden.

Zum Dank für die Hilfe erhielten die Auszubildenden ein Buch  über die Heinzelmännchen und durften sich über ein extra zu diesem Zweck umformuliertes Gedicht freuen.

Text und Foto: C. Dillig

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